Stark durch den Winter – was unser Immunsystem wirklich braucht
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt auch wieder die Zeit der Erkältungen. Im Büro wird gehustet, in der Familie geht der nächste Infekt herum und plötzlich steht wieder die Frage im Raum: Wie kann ich mein Immunsystem stärken?
Vitamin C, Zink, Ingwer-Shots oder verschiedene Immunpräparate versprechen schnelle Unterstützung. Doch unser Immunsystem ist wesentlich komplexer. Es besteht aus zahlreichen Zellen, Geweben, Botenstoffen und Organen, die eng miteinander kommunizieren. Damit unsere Abwehr zuverlässig arbeiten kann, braucht sie vor allem gute Bedingungen für ihre natürlichen Funktionen und Regulationsprozesse.
Gerade im Winter lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen: Was braucht unser Immunsystem wirklich? Welche Rolle spielen Ernährung, Nährstoffe, Schlaf und Bewegung? Und warum gehört zu einer starken Abwehr mehr als ein einzelnes Vitamin?
Warum unser Immunsystem im Winter besonders gefordert ist
Erkältungen werden durch Viren und Bakterien ausgelöst. Dass sie uns gerade in den Wintermonaten häufiger begegnen, hängt mit verschiedenen Veränderungen zusammen.
Wir verbringen mehr Zeit in geschlossenen Räumen und kommen dort enger mit anderen Menschen in Kontakt. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit, mit Erkältungsviren- und Bakterien in Berührung zu kommen.
Gleichzeitig sind unsere Atemwege im Winter anderen Bedingungen ausgesetzt. Die Schleimhäute in Nase und Rachen gehören zu den ersten Schutzbarrieren unseres Körpers. Eine Schleimschicht bindet eingeatmete Partikel und Krankheitserreger. Flimmerhärchen transportieren sie anschliessend in Richtung Rachen ab. Kalte Luft und eine geringe Luftfeuchtigkeit können diese natürlichen Schutzmechanismen beeinflussen.
Auch unser Alltag verändert sich. Die Tage werden kürzer, wir bekommen weniger Sonnenlicht und verbringen häufig weniger Zeit draussen. Damit verändern sich gleich mehrere Faktoren, die für unsere körperliche Regulation eine Rolle spielen.
Der Winter fordert unser Immunsystem deshalb auf verschiedenen Ebenen!
Was unser Immunsystem wirklich braucht
Unsere Immunabwehr arbeitet rund um die Uhr. Immunzellen werden gebildet und aktiviert, Antikörper entstehen und Botenstoffe koordinieren die Reaktion auf Krankheitserreger. Für all diese Vorgänge benötigt der Körper Energie und verschiedene Nährstoffe.
Mikronährstoffe
Eine besondere Rolle spielen unter anderem:
- Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Damit unterstützt es eine wichtige Barriere zwischen unserem Körper und der Umwelt.
- Vitamin C und Zink tragen zu einer normale Funktion des Immunsystems bei.
- Vitamin D ist an der Regulation verschiedener Immunprozesse beteiligt.
- Eisen und Selen übernehmen wichtige Funktionen im Stoffwechsel und bei der Immunfunktion.
Eine abwechslungsreiche Ernährung versorgt den Körper mit diesen Stoffen und liefert gleichzeitig Eiweiss, Fettsäuren sowie weitere Bestandteile, die er für seine täglichen Prozesse benötigt.
Vitamin D verdient im Winter besondere Aufmerksamkeit. Unser Körper kann es mithilfe von UV-B-Strahlung in der Haut selbst bilden. In der Schweiz und in anderen mitteleuropäischen Ländern ist diese körpereigene Bildung während der Wintermonate deutlich reduziert.
Wie gut die persönlichen Speicher gefüllt sind, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Eine Bestimmung des Vitamin-D-Status kann deshalb eine Grundlage dafür sein, die Versorgung individuell abzustimmen.
Der Darm spielt eine wichtige Rolle
Auch der Darm ist eng mit unserer Immunabwehr verbunden. Seine Schleimhaut bildet eine grosse Grenzfläche zwischen dem Körper und allem, was wir über die Nahrung aufnehmen. Hier muss das Immunsystem fortlaufend unterscheiden, welche Stoffe zum Körper gehören, welche toleriert werden können und wann eine Abwehrreaktion erforderlich ist.
In diesem Umfeld leben Billionen von Mikroorganismen. Gemeinsam bilden sie das Darmmikrobiom. Darmbakterien bilden unter anderem Stoffwechselprodukte, die mit Darmzellen und Immunzellen in Kontakt stehen. Dadurch entsteht ein reger Austausch zwischen Mikrobiom, Darmschleimhaut und Immunsystem.
Unsere Ernährung beeinflusst wiederum, welche Bedingungen die Mikroorganismen im Darm vorfinden. Besonders Ballaststoffe spielen dabei eine wichtige Rolle. Bestimmte Darmbakterien verwerten die Nahrungsmittel und bilden daraus unter anderem kurzkettige Fettsäuren, die für die Darmbarriere und verschiedene Regulationsprozesse von Bedeutung sind.
Gemüse und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen bringen unterschiedliche Ballaststoffquellen in die Ernährung. Abwechslung auf dem Teller bedeutet damit auch Abwechslung für unser Darmmikrobiom.
Schlaf, Bewegung und Regeneration
Eine gute Nährstoffversorgung schafft wichtige Voraussetzungen. Gleichzeitig braucht unser Körper ausreichend Zeit, um seine zahlreichen Prozesse zu regulieren und sich zu regenerieren.
Erholsamer Schlaf
Während wir schlafen, laufen zahlreiche regenerative Prozesse ab. Auch das Immunsystem folgt einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Ein regelmässiger Schlafrhythmus unterstützt den Körper dabei, seine Abläufe aufeinander abzustimmen. Wie viel Schlaf guttut, ist individuell. Ein gutes Zeichen ist, wenn wir morgens erholt aufwachen und uns tagsüber leistungsfähig fühlen.
Bewegung und Tageslicht
Regelmässige Bewegung wirkt auf viele Prozesse im Körper und steht auch mit der Funktion des Immunsystems in Verbindung. Gerade im Winter lohnt es sich, Bewegung mit Zeit im Freien zu verbinden. Ein Spaziergang in der Mittagspause bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt gleichzeitig für natürliches Tageslicht. Dabei darf die Bewegung zur eigenen körperlichen Situation passen. Regelmässigkeit ist wichtiger als sportliche Höchstleistung.
Stress beeinflusst ebenfalls unser Immunsystem
Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem stehen in engem Austausch. Das wird besonders deutlich, wenn wir unter Stress stehen.
Bei einer akuten Belastung schüttet der Körper unter anderem Adrenalin und Cortisol aus. Herzschlag und Stoffwechsel passen sich an und der Organismus stellt Energie für die aktuelle Situation bereit. Gleichzeitig verändern diese Botenstoffe die Aktivität verschiedener Immunzellen.
Nach einer intensiven Phase kann der Körper wieder in die Erholung wechseln. Regelmässige Regenerationszeiten unterstützen diesen natürlichen Wechsel.
Bei länger anhaltendem Stress bleibt auch die Kommunikation zwischen Stresssystem und Immunsystem über einen längeren Zeitraum verändert. Das kann Einfluss auf Immunreaktionen und Entzündungsprozesse nehmen.
Deshalb gehört Regeneration zur ganzheitlichen Unterstützung des Immunsystems. Ein Spaziergang nach einem langen Arbeitstag oder Meditation können dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Auch kreative Tätigkeiten schaffen für viele Menschen einen guten Ausgleich.
Das Immunsystem ganzheitlich betrachten
Bei uns im HILARION Gesundheitszentrum geht die Betrachtung über die körperliche Ebene hinaus. Neben dem grobstofflichen Körper beziehen wir auch den feinstofflichen Körper mit ein.
Körperliche Ebene
Der Alpha-Körper steht besonders eng mit dem physischen Körper in Verbindung. Ernährung und Bewegung gehören hier ebenso dazu wie Schlaf und Regeneration. Körperliche Signale können Hinweise darauf geben, was der Organismus gerade braucht.
Emotionale und mentale Ebene
Der Beta-Körper umfasst unsere Gefühlswelt. Der Gamma-Körper wird mit Gedanken, Überzeugungen und mentalen Mustern in Verbindung gebracht. Emotionale Belastungen oder ein ständig beschäftigter Geist können viel Kraft beanspruchen. Bewusste Ruhephasen, Meditation und das Wahrnehmen der eigenen Gefühle können aus ganzheitlicher Sicht dabei unterstützen, wieder mehr innere Balance zu finden.
Spirituelle Ebene
Die spirituelle Ebene steht in Verbindung mit dem Herzen, dem persönlichen Sinnempfinden und innerer Verbundenheit.
Nach unserem ganzheitlichen Verständnis stehen diese Ebenen miteinander in Wechselwirkung. Die eigene Widerstandskraft lässt sich deshalb umfassender betrachten als allein über die körperliche Immunabwehr.
Unser Ansatz für die Stärkung Ihres Immunsystems
Im HILARION Gesundheitszentrum betrachten wir die Immunabwehr im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus. Dabei beziehen wir Ihre persönliche gesundheitliche Situation ebenso ein wie mögliche körperliche und energetische Belastungen.
Mithilfe der Bioresonanz-Austestung wird der Hautwiderstand gemessen, um nach dem Konzept der Bioinformationstherapie energetische Dysbalancen und mögliche Störfelder aufzuspüren. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für einen individuell abgestimmten Therapieplan.
Je nachdem, was sich bei der Austestung zeigt, können verschiedene therapeutische Anwendungen einbezogen werden. Ein wichtiges Element ist dabei auch OndaSystema. Bei diesem speziell von uns entwickelten Therapiesystem kommen spezielle Goldnetzauflagen in Kombination mit individuell abgestimmten Gelen zum Einsatz. Auf diese Weise werden gezielte Frequenzsignale an das Gewebe abgegeben. Ziel ist es, die Zellkommunikation und die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers zu unterstützen.
Stark durch den Winter
Unser Immunsystem leistet jeden Tag viel, besonders in der kalten Jahreszeit. Eine gute Nährstoffversorgung unterstützt die Immunfunktion, erholsamer Schlaf schafft Zeit für Regeneration und regelmässige Bewegung hält wichtige körperliche Prozesse in Gang.
Auch Erholung und das innere Gleichgewicht gehören dazu. Aus ganzheitlicher Sicht spielen ebenso die emotionale und energetische Ebene eine Rolle dabei, wie ausgeglichen und widerstandsfähig wir uns fühlen.
Wer sein Immunsystem ganzheitlich stärken möchte, kann deshalb an verschiedenen Stellen ansetzen. Im HILARION Gesundheitszentrum in Volketswil bei Zürich unterstützen wir Sie dabei, genauer hinzuschauen, was Ihr Körper braucht, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Sie möchten Ihre Abwehrkräfte in diesem Winter gezielt unterstützen? Wir sind gerne für Sie da.